Demre Myra Kekova Ausflug ab Belek – Tagesausflug-Programm

Ins Herz Lykiens und an die Küste einer versunkenen Stadt.

Drei der eindrucksvollsten Stätten des antiken Lykiens auf einer Route.

Demre, Myra und Kekova an einem Tag erleben

Vom römischen Theater über Felsengräber bis zur echten Kirche des Nikolaus und einer Stadt unter Wasser – diese Route macht Geschichte lebendig.

Demre Myra Kekova Ausflug ab Belek Preis

Erwachsener
(+9 Alter)
55
Kind
(4-8 Alter)
27
Baby
(0-3 Alter)
0

Plus Ticket

Beinhaltet zusätzlich den Eintritt zur antiken Stadt Myra und zum Sankt-Nikolaus-Gedächtnismuseum.

Erwachsener
80
Kind
40
Baby
0
Tourtage
Sonntag
Transfer
Transfer inklusive
Gesamtdauer der Tour
15 Stunden Transferdauer inklusive
Abholzeit
05:00 (Ungefähr)
Tour beginnt um
08:00
Ausstiegszeit
18:00 (Ungefähr)
Inklusive
Standard-Ticket: Transfer, professionelle Reiseleitung, Mittagessen, Bootstour-Ticket Plus-Ticket: Transfer, professionelle Reiseleitung, Mittagessen, Bootstour-Ticket, Eintritt Antike Stadt Myra, Eintritt Nikolaus-Gedenkmuseum
Ausgeschlossen
Frühstück (Sie können eigenes mitbringen), persönliche Ausgaben, Getränke
Mitbringen
Kamera, Hut, Sonnenbrille, Badesachen, Handtuch, Schnorchel, Wasserschuhe, Unterwasserkamera (falls vorhanden), Bargeld

Tourprogramm

  • Morgens werden Sie an den Hotels in Belek abgeholt und die Fahrt Richtung Demre beginnt.
  • Frühstückspause in Demre. Sie können eigene Verpflegung mitbringen.
  • Besichtigung der antiken Stadt Myra mit dem römischen Theater.
  • Besichtigung der lykischen Felsengräber und Fotostopp.
  • Besuch der Metropolitenkirche im Gebiet von Myra.
  • Besichtigung der Nikolauskirche (Weihnachtsmann-Kirche) in Demre.
  • Mittagspause.
  • Etwa zweistündige Bootstour in der Region Kekova.
  • Panoramablick auf die versunkene Stadt vom Boot aus.
  • Malerische Route rund um die Insel Kekova.
  • Badestopp in der Gökkaya-Bucht, je nach Wetter- und Seebedingungen.
  • Freizeit am Ufer von Simena (Kaleköy) mit Fotomöglichkeiten und lokalem Ziegenmilcheis.
  • Optionaler Aufstieg zur historischen Burg über einen etwa 10-minütigen Anstieg.
  • Rückfahrt nach Belek und Rücktransfer zu den Hotels.

Wichtige Hinweise

  • Bringen Sie unbedingt Wasserschuhe mit. Das Meer an den Badestellen ist kristallklar und gleicht einem Aquarium, doch der Meeresboden ist steinig – ohne Schuhe kann das Hineinwaten unangenehm sein.

Übersicht

Die Route über Demre, Myra und Kekova gehört zu den vielschichtigsten historischen Tagesrouten an der türkischen Mittelmeerküste. An nur einem Tag führt sie von den Spuren der antiken lykischen Hochkultur über das religiöse Erbe der byzantinischen Epoche bis hin zu einer kompletten Stadt, die vor fast zweitausend Jahren im Meer versank. Wer den Demre Myra Kekova Ausflug ab Belek unternimmt, erlebt vom frühen Morgen bis zum Abend einen Tag, an dem Geschichte an Land und auf dem Wasser gleichermaßen greifbar wird.

Diese Route geht weit über gewöhnliches Sightseeing hinaus. Vor den Felsengräbern erschließen sich die Bestattungsrituale einer antiken Zivilisation, in einer byzantinischen Kirche begegnet man dem wahren Ursprung der Weihnachtsmann-Tradition, vom Bootsdeck blickt man auf versunkene Straßen und Treppen hinab, und in den engen Gassen eines autofreien Fischerdorfes verliert man jedes Zeitgefühl.

Strecke und Fahrtdauer

Die Entfernung zwischen Belek und Demre beträgt rund 220 Kilometer. Der Ausflug dauert insgesamt 13 Stunden, beginnt mit der Hotelabholung gegen 05:30 Uhr und endet mit der Rückkehr gegen 18:30 Uhr. Unterwegs begleitet der Panoramablick auf die Mittelmeerküste die Fahrt, während der Reiseleiter die geographischen und historischen Besonderheiten jeder Station vorstellt. Der Transfer erfolgt in klimatisierten, komfortablen Fahrzeugen mit eingeplanten Rastpausen, sodass die lange Strecke ohne spürbare Erschöpfung bewältigt wird.

Die lykische Zivilisation und die Bedeutung Myras

Lykien war eine eigenständige Hochkultur im Südwesten Anatoliens, die ab dem 2. Jahrtausend v. Chr. bestand und sich durch eine eigene Sprache, ein eigenes Alphabet und ein einzigartiges Regierungssystem auszeichnete. Der Lykische Bund gilt als eines der frühesten föderalen Regierungsmodelle der Geschichte und erregte sogar die Bewunderung römischer Senatoren. Myra zählte zu den sechs bedeutendsten Städten dieses Bundes. Die Hauptruinen liegen unmittelbar nördlich des heutigen Demre, und die auffälligsten Überreste sind die monumentalen Felsengräber und ein bemerkenswert gut erhaltenes römisches Amphitheater.

Die lykischen Felsengräber von Myra spiegeln den Glauben wider, dass die Toten möglichst nah am Himmel bestattet werden sollten. Die in steile Felswände gehauenen Grabkammern sind mit tempelartigen Fassaden verziert und stellen für sich genommen architektonische Meisterwerke dar. Das Theater fasste rund 11.000 Zuschauer und zählt zu den größten Bühnenbauten der gesamten lykischen Region; noch heute kann man auf den Steinreihen Platz nehmen und die Akustik testen. Wer im Rahmen eines Belek Lykische Felsengräber Ausflug beide Monumente nebeneinander sieht, bekommt einen eindrucksvollen Eindruck von der einstigen Dimension dieser Stadt.

Der Heilige Nikolaus und der Ursprung des Weihnachtsmanns

Die historische Gestalt hinter dem Weihnachtsmann war ein Mann namens Nikolaus, geboren um 270 n. Chr. in der lykischen Hafenstadt Patara. Als Bischof von Myra wurde er für seine Großzügigkeit und Wohltätigkeit berühmt. Der Überlieferung nach warf er heimlich Goldbeutel durch den Kamin eines verarmten Vaters, der seinen Töchtern keine Mitgift bieten konnte – eine Geschichte, die weithin als Ursprung des Schenkens zu Weihnachten gilt. Nach seinem Tod in Demre um 343 n. Chr. sprach die Kirche ihn heilig, und über die Jahrhunderte wanderte seine Legende nach Nordeuropa, wo sie sich allmählich zur modernen Figur des Weihnachtsmanns entwickelte.

Die Nikolauskirche in Demre ist der greifbare Beweis dieser Geschichte. Das in byzantinischer Zeit errichtete Bauwerk wurde nach Erdbeben und Überschwemmungen mehrfach restauriert; Teile der Kirche liegen heute unter dem aktuellen Bodenniveau, beeindrucken Besucher aber weiterhin. Die erhaltenen Freskenreste und Mosaikböden im Inneren gehören zu den besterhaltenen Beispielen byzantinischer Kunst im gesamten Mittelmeerraum. Ein Belek Nikolauskirche Besichtigung Ausflug ist nicht nur für religionsgeschichtlich Interessierte wertvoll, sondern für jeden, der die kulturellen Schichten Anatoliens verstehen möchte.

Kekova und die versunkene antike Stadt

Die Region Kekova erstreckt sich entlang eines Küstenabschnitts bei Demre und bildet zusammen mit der vorgelagerten Insel ein einzigartiges Naturschutzgebiet. Was diesem Ort weltweite Bekanntheit einbrachte, ist ein verheerendes Erdbeben im 2. Jahrhundert n. Chr., durch das ein Großteil der Küstensiedlung unter die Meeresoberfläche rutschte. Die in antiken Quellen als Dolichiste bekannte Stadt versank mitsamt ihren Straßen, Häusern, Geschäften und dem Hafen nahezu vollständig im Meer.

Heute sind bei der Durchfahrt per Boot in den flachen Gewässern Steinmauerreste, Treppenstufen, Sarkophagfragmente und Gebäudefundamente deutlich erkennbar. Dank der außergewöhnlichen Klarheit des Wassers lassen sich viele dieser Strukturen sogar vom Oberdeck des Bootes aus erkennen. Im Rahmen eines Belek Kekova Versunkene Stadt Ausflug werden diese Überreste panoramisch vom Boot aus betrachtet, während der Reiseleiter die Funktion jeder sichtbaren Struktur erklärt und die Geschichte des Untergangs schildert. Das Gebiet steht seit 1990 unter erstgradigem archäologischem Denkmalschutz, und Schwimmen, Tauchen oder Ankern über der versunkenen Stadt ist streng untersagt. Genau dieser Schutz hat die Überreste über fast zwei Jahrtausende in ihrem ursprünglichen Zustand bewahrt.

Die Bootsroute und Zeit auf dem Wasser

Die Bootstour bei Kekova dauert rund zwei Stunden und umfasst mehrere Stationen. Nach der Panoramapassage über die versunkene Stadt folgt das Boot der Südküste der Insel Kekova und steuert anschließend die gegenüberliegenden Buchten an. Die Insel Kekova selbst ist unbewohnt; auf ihr finden sich antike Ruinen, Zisternen und kleine Kirchenfundamente. Die kristallklaren Buchten gegenüber der Insel bilden den entspannendsten Abschnitt der gesamten Fahrt.

An Tagen mit günstigen Wetter- und Seebedingungen wird an Stellen wie der Gökkaya-Bucht ein Badestopp eingelegt. Das Wasser in diesen Buchten ist bemerkenswert klar – Steine und Fische am Meeresgrund sind von der Oberfläche aus mühelos zu erkennen. Wer bei einer Belek Kekova Bootstour Schnorchelausrüstung dabeihat, kann an den erlaubten Badepunkten die Unterwasserwelt aus nächster Nähe erkunden. Außerhalb der Schutzzone wird Freizeit zum Schwimmen gewährt, wobei Wasserschuhe dringend empfohlen werden, da der Meeresboden steinig ist.

Kaleköy, wo das Meer auf die Festung trifft

Kaleköy, in der Antike als Simena bekannt, ist eine der seltenen Mittelmeer-Siedlungen, die noch immer nicht über eine Straße erreichbar ist. Man gelangt nur per Boot oder zu Fuß vom Nachbardorf Üçağız hierher. Gerade diese Abgeschiedenheit macht Kaleköy zu einem der authentischsten Orte an der türkischen Küste. Kleine Lokale am Wasser, Stände mit handgefertigten Souvenirs und das regionaltypische Ziegenmilcheis machen selbst eine kurze Freizeit zu einem besonderen Erlebnis.

Auf dem Hügel oberhalb des Dorfes thront eine mittelalterliche Burg. Vom Ufer führt ein steiler Fußweg von etwa zehn Minuten hinauf, vorbei an lykischen Sarkophagen und Nekropolen-Resten. Oben angekommen eröffnet sich ein weites Panorama auf die Insel Kekova, die versunkene Stadt und die umliegenden Küsten. Für Fotografie-Begeisterte ist dies mit Abstand der lohnendste Aussichtspunkt der gesamten Route. Der Pfad ist zwar kurz, aber steil, weshalb bequemes Schuhwerk ratsam ist.

Beste Reisezeit für diesen Ausflug

Dieser Ausflug wird an jedem Tag des Jahres durchgeführt, wobei sich das Erlebnis je nach Saison unterscheidet. Die Zeiträume von April bis Juni und von September bis Oktober sind hinsichtlich Lufttemperatur, Seebedingungen und Besucheraufkommen am angenehmsten. Im Hochsommer können die Temperaturen 40 °C erreichen, was längere Fußwege im Freien anstrengend macht. In den Wintermonaten sinkt die Wassertemperatur und ein Badestopp ist unter Umständen nicht möglich, dafür sind die archäologischen Stätten deutlich leerer und das weiche Licht bietet hervorragende Bedingungen für Fotografie.

Für wen eignet sich dieser Tagesausflug

Der Demre Myra Kekova Ausflug ab Belek spricht ein breites Publikum an. Geschichtsinteressierte können die lykische und byzantinische Epoche vor Ort studieren, Naturliebhaber genießen die Buchten und das kristallklare Wasser entlang der Bootsroute, und Fotografen finden an den Felsengräbern, der versunkenen Stadt und dem Kaleköy-Aussichtspunkt eindrucksvolle Motive. Auch Familien sind willkommen – Kinder lieben in der Regel die Bootsfahrt und das Meer –, doch bei einer Gesamtdauer von 13 Stunden sollten Familien mit sehr kleinen Kindern dies berücksichtigen. Die TourBelek-Reiseleiter vermitteln auf der gesamten Strecke historisches Wissen und geben praktische Hinweise, was besonders für Erstbesucher der Region eine große Erleichterung darstellt.

Standard- und Plus-Ticket im Vergleich

Für diesen Ausflug stehen zwei Ticketvarianten zur Auswahl. Das Standard-Ticket umfasst Transfer, professionelle Reiseleitung, Mittagessen und die Bootstour. Das Plus-Ticket beinhaltet darüber hinaus den Eintritt zur antiken Stadt Myra und den Eintritt zum Nikolaus-Gedenkmuseum. Wer den Eintritt nicht separat kaufen oder an den Kassen anstehen möchte, für den ist das Plus-Ticket die praktischere Wahl.

Häufig gestellte Fragen

Der Ausflug dauert insgesamt 13 Stunden. Die Abholung von den Hotels erfolgt gegen 05:30 Uhr, die Rückkehr gegen 18:30 Uhr.

Sie werden direkt an der Tür Ihres Hotels in der Region Belek mit klimatisierten Fahrzeugen abgeholt. Die genaue Abholzeit wird am Vortag bestätigt.

Ja, Kinder sind willkommen. Da der Ausflug jedoch 13 Stunden dauert, sollten Familien mit sehr kleinen Kindern dies berücksichtigen. Die Bootsfahrt und das Schwimmen sind für Kinder in der Regel ein Highlight.

Ja, bei geeigneten Wetter- und Seebedingungen werden Badestopps in ausgewiesenen Buchten eingelegt. Über der Schutzzone der versunkenen Stadt ist das Schwimmen nicht gestattet.

Die versunkene Stadt von Kekova steht seit 1990 unter erstgradigem archäologischem Denkmalschutz. Schwimmen, Tauchen und Ankern über den Ruinen sind zum Schutz der Überreste untersagt.

An den Badestellen außerhalb der Schutzzone ist Schnorcheln erlaubt. Es empfiehlt sich, eigene Ausrüstung mitzubringen; das Wasser ist außergewöhnlich klar und die Unterwassersicht beeindruckend.

Das Standard-Ticket umfasst Transfer, professionelle Reiseleitung, Mittagessen und die Bootstour. Das Plus-Ticket beinhaltet zusätzlich den Eintritt zur antiken Stadt Myra und zum Nikolaus-Gedenkmuseum.

Ja, das Mittagessen ist im Preis enthalten. Es wird in der Region Demre vor Beginn der Bootstour serviert.

Bei der Ankunft in Demre wird eine Frühstückspause eingelegt. Das Frühstück ist nicht im Preis enthalten; Sie können eigene Verpflegung mitbringen oder vor Ort etwas kaufen.

April bis Juni und September bis Oktober sind die angenehmsten Zeiträume. Im Hochsommer kann es sehr heiß werden, in den Wintermonaten fällt das Schwimmen möglicherweise aus, dafür sind die Ausgrabungsstätten deutlich ruhiger.

Vom Ufer führt ein steiler Pfad von etwa 10 Minuten hinauf. Körperlich ist er nicht besonders anspruchsvoll, doch wegen der Steigung empfehlen sich bequeme Schuhe. Der Panoramablick oben ist die Mühe wert.

Sehr empfehlenswert. Das Meer an den Badestellen ist wunderschön klar, aber der Boden ist steinig. Ohne Wasserschuhe kann das Hineinwaten unangenehm sein.

Es ist keine Vorauszahlung erforderlich. Der gesamte Betrag wird am Tag des Ausflugs bezahlt.

Ja, dieser Ausflug wird an jedem Wochentag durchgeführt.

Ja, auf der gesamten Route ist Fotografieren erlaubt. Die versunkene Stadt kann vom Boot aus fotografiert werden. Falls Sie eine Unterwasserkamera haben, können Sie diese an den Badestellen verwenden.

Da der Ausflug lang ist und an einigen Stellen Fußwege erfordert, wird Personen in fortgeschrittener Schwangerschaft oder mit erheblichen Mobilitätseinschränkungen empfohlen, vorher Kontakt aufzunehmen. Der Aufstieg zur Burg in Kaleköy ist optional.

Die Bootstour dauert etwa 2 Stunden. Sie umfasst die Passage an der versunkenen Stadt, eine Rundfahrt um die Insel Kekova, einen Badestopp und den Halt in Kaleköy.

Erlebnisse

  • In Myra, einer der bedeutendsten Städte des Altertums, erleben Sie lykische Felsengräber und ein römisches Amphitheater aus nächster Nähe und bekommen einen greifbaren Eindruck der antiken Welt.
  • Sie entdecken den wahren Ursprung der Weihnachtsmann-Tradition genau dort, wo der Heilige Nikolaus lebte und als Bischof wirkte.
  • Vom Bootsdeck aus beobachten Sie die Überreste einer antiken Stadt unter der Wasseroberfläche – ein Panorama, das es weltweit nur an sehr wenigen Orten gibt.
  • Im nur per Boot erreichbaren Kaleköy steigen Sie zur mittelalterlichen Burg auf und erleben die authentischste Dorfatmosphäre und die kristallklaren Buchten des Mittelmeers.