Plus Ticket
Beinhaltet zusätzlich den Eintritt zur antiken Stadt Myra und zum Sankt-Nikolaus-Gedächtnismuseum.
Ins Herz Lykiens und an die Küste einer versunkenen Stadt.
Drei der eindrucksvollsten Stätten des antiken Lykiens auf einer Route.
Vom römischen Theater über Felsengräber bis zur echten Kirche des Nikolaus und einer Stadt unter Wasser – diese Route macht Geschichte lebendig.
Beinhaltet zusätzlich den Eintritt zur antiken Stadt Myra und zum Sankt-Nikolaus-Gedächtnismuseum.
Die Route über Demre, Myra und Kekova gehört zu den vielschichtigsten historischen Tagesrouten an der türkischen Mittelmeerküste. An nur einem Tag führt sie von den Spuren der antiken lykischen Hochkultur über das religiöse Erbe der byzantinischen Epoche bis hin zu einer kompletten Stadt, die vor fast zweitausend Jahren im Meer versank. Wer den Demre Myra Kekova Ausflug ab Belek unternimmt, erlebt vom frühen Morgen bis zum Abend einen Tag, an dem Geschichte an Land und auf dem Wasser gleichermaßen greifbar wird.
Diese Route geht weit über gewöhnliches Sightseeing hinaus. Vor den Felsengräbern erschließen sich die Bestattungsrituale einer antiken Zivilisation, in einer byzantinischen Kirche begegnet man dem wahren Ursprung der Weihnachtsmann-Tradition, vom Bootsdeck blickt man auf versunkene Straßen und Treppen hinab, und in den engen Gassen eines autofreien Fischerdorfes verliert man jedes Zeitgefühl.
Die Entfernung zwischen Belek und Demre beträgt rund 220 Kilometer. Der Ausflug dauert insgesamt 13 Stunden, beginnt mit der Hotelabholung gegen 05:30 Uhr und endet mit der Rückkehr gegen 18:30 Uhr. Unterwegs begleitet der Panoramablick auf die Mittelmeerküste die Fahrt, während der Reiseleiter die geographischen und historischen Besonderheiten jeder Station vorstellt. Der Transfer erfolgt in klimatisierten, komfortablen Fahrzeugen mit eingeplanten Rastpausen, sodass die lange Strecke ohne spürbare Erschöpfung bewältigt wird.
Lykien war eine eigenständige Hochkultur im Südwesten Anatoliens, die ab dem 2. Jahrtausend v. Chr. bestand und sich durch eine eigene Sprache, ein eigenes Alphabet und ein einzigartiges Regierungssystem auszeichnete. Der Lykische Bund gilt als eines der frühesten föderalen Regierungsmodelle der Geschichte und erregte sogar die Bewunderung römischer Senatoren. Myra zählte zu den sechs bedeutendsten Städten dieses Bundes. Die Hauptruinen liegen unmittelbar nördlich des heutigen Demre, und die auffälligsten Überreste sind die monumentalen Felsengräber und ein bemerkenswert gut erhaltenes römisches Amphitheater.
Die lykischen Felsengräber von Myra spiegeln den Glauben wider, dass die Toten möglichst nah am Himmel bestattet werden sollten. Die in steile Felswände gehauenen Grabkammern sind mit tempelartigen Fassaden verziert und stellen für sich genommen architektonische Meisterwerke dar. Das Theater fasste rund 11.000 Zuschauer und zählt zu den größten Bühnenbauten der gesamten lykischen Region; noch heute kann man auf den Steinreihen Platz nehmen und die Akustik testen. Wer im Rahmen eines Belek Lykische Felsengräber Ausflug beide Monumente nebeneinander sieht, bekommt einen eindrucksvollen Eindruck von der einstigen Dimension dieser Stadt.
Die historische Gestalt hinter dem Weihnachtsmann war ein Mann namens Nikolaus, geboren um 270 n. Chr. in der lykischen Hafenstadt Patara. Als Bischof von Myra wurde er für seine Großzügigkeit und Wohltätigkeit berühmt. Der Überlieferung nach warf er heimlich Goldbeutel durch den Kamin eines verarmten Vaters, der seinen Töchtern keine Mitgift bieten konnte – eine Geschichte, die weithin als Ursprung des Schenkens zu Weihnachten gilt. Nach seinem Tod in Demre um 343 n. Chr. sprach die Kirche ihn heilig, und über die Jahrhunderte wanderte seine Legende nach Nordeuropa, wo sie sich allmählich zur modernen Figur des Weihnachtsmanns entwickelte.
Die Nikolauskirche in Demre ist der greifbare Beweis dieser Geschichte. Das in byzantinischer Zeit errichtete Bauwerk wurde nach Erdbeben und Überschwemmungen mehrfach restauriert; Teile der Kirche liegen heute unter dem aktuellen Bodenniveau, beeindrucken Besucher aber weiterhin. Die erhaltenen Freskenreste und Mosaikböden im Inneren gehören zu den besterhaltenen Beispielen byzantinischer Kunst im gesamten Mittelmeerraum. Ein Belek Nikolauskirche Besichtigung Ausflug ist nicht nur für religionsgeschichtlich Interessierte wertvoll, sondern für jeden, der die kulturellen Schichten Anatoliens verstehen möchte.
Die Region Kekova erstreckt sich entlang eines Küstenabschnitts bei Demre und bildet zusammen mit der vorgelagerten Insel ein einzigartiges Naturschutzgebiet. Was diesem Ort weltweite Bekanntheit einbrachte, ist ein verheerendes Erdbeben im 2. Jahrhundert n. Chr., durch das ein Großteil der Küstensiedlung unter die Meeresoberfläche rutschte. Die in antiken Quellen als Dolichiste bekannte Stadt versank mitsamt ihren Straßen, Häusern, Geschäften und dem Hafen nahezu vollständig im Meer.
Heute sind bei der Durchfahrt per Boot in den flachen Gewässern Steinmauerreste, Treppenstufen, Sarkophagfragmente und Gebäudefundamente deutlich erkennbar. Dank der außergewöhnlichen Klarheit des Wassers lassen sich viele dieser Strukturen sogar vom Oberdeck des Bootes aus erkennen. Im Rahmen eines Belek Kekova Versunkene Stadt Ausflug werden diese Überreste panoramisch vom Boot aus betrachtet, während der Reiseleiter die Funktion jeder sichtbaren Struktur erklärt und die Geschichte des Untergangs schildert. Das Gebiet steht seit 1990 unter erstgradigem archäologischem Denkmalschutz, und Schwimmen, Tauchen oder Ankern über der versunkenen Stadt ist streng untersagt. Genau dieser Schutz hat die Überreste über fast zwei Jahrtausende in ihrem ursprünglichen Zustand bewahrt.
Die Bootstour bei Kekova dauert rund zwei Stunden und umfasst mehrere Stationen. Nach der Panoramapassage über die versunkene Stadt folgt das Boot der Südküste der Insel Kekova und steuert anschließend die gegenüberliegenden Buchten an. Die Insel Kekova selbst ist unbewohnt; auf ihr finden sich antike Ruinen, Zisternen und kleine Kirchenfundamente. Die kristallklaren Buchten gegenüber der Insel bilden den entspannendsten Abschnitt der gesamten Fahrt.
An Tagen mit günstigen Wetter- und Seebedingungen wird an Stellen wie der Gökkaya-Bucht ein Badestopp eingelegt. Das Wasser in diesen Buchten ist bemerkenswert klar – Steine und Fische am Meeresgrund sind von der Oberfläche aus mühelos zu erkennen. Wer bei einer Belek Kekova Bootstour Schnorchelausrüstung dabeihat, kann an den erlaubten Badepunkten die Unterwasserwelt aus nächster Nähe erkunden. Außerhalb der Schutzzone wird Freizeit zum Schwimmen gewährt, wobei Wasserschuhe dringend empfohlen werden, da der Meeresboden steinig ist.
Kaleköy, in der Antike als Simena bekannt, ist eine der seltenen Mittelmeer-Siedlungen, die noch immer nicht über eine Straße erreichbar ist. Man gelangt nur per Boot oder zu Fuß vom Nachbardorf Üçağız hierher. Gerade diese Abgeschiedenheit macht Kaleköy zu einem der authentischsten Orte an der türkischen Küste. Kleine Lokale am Wasser, Stände mit handgefertigten Souvenirs und das regionaltypische Ziegenmilcheis machen selbst eine kurze Freizeit zu einem besonderen Erlebnis.
Auf dem Hügel oberhalb des Dorfes thront eine mittelalterliche Burg. Vom Ufer führt ein steiler Fußweg von etwa zehn Minuten hinauf, vorbei an lykischen Sarkophagen und Nekropolen-Resten. Oben angekommen eröffnet sich ein weites Panorama auf die Insel Kekova, die versunkene Stadt und die umliegenden Küsten. Für Fotografie-Begeisterte ist dies mit Abstand der lohnendste Aussichtspunkt der gesamten Route. Der Pfad ist zwar kurz, aber steil, weshalb bequemes Schuhwerk ratsam ist.
Dieser Ausflug wird an jedem Tag des Jahres durchgeführt, wobei sich das Erlebnis je nach Saison unterscheidet. Die Zeiträume von April bis Juni und von September bis Oktober sind hinsichtlich Lufttemperatur, Seebedingungen und Besucheraufkommen am angenehmsten. Im Hochsommer können die Temperaturen 40 °C erreichen, was längere Fußwege im Freien anstrengend macht. In den Wintermonaten sinkt die Wassertemperatur und ein Badestopp ist unter Umständen nicht möglich, dafür sind die archäologischen Stätten deutlich leerer und das weiche Licht bietet hervorragende Bedingungen für Fotografie.
Der Demre Myra Kekova Ausflug ab Belek spricht ein breites Publikum an. Geschichtsinteressierte können die lykische und byzantinische Epoche vor Ort studieren, Naturliebhaber genießen die Buchten und das kristallklare Wasser entlang der Bootsroute, und Fotografen finden an den Felsengräbern, der versunkenen Stadt und dem Kaleköy-Aussichtspunkt eindrucksvolle Motive. Auch Familien sind willkommen – Kinder lieben in der Regel die Bootsfahrt und das Meer –, doch bei einer Gesamtdauer von 13 Stunden sollten Familien mit sehr kleinen Kindern dies berücksichtigen. Die TourBelek-Reiseleiter vermitteln auf der gesamten Strecke historisches Wissen und geben praktische Hinweise, was besonders für Erstbesucher der Region eine große Erleichterung darstellt.
Für diesen Ausflug stehen zwei Ticketvarianten zur Auswahl. Das Standard-Ticket umfasst Transfer, professionelle Reiseleitung, Mittagessen und die Bootstour. Das Plus-Ticket beinhaltet darüber hinaus den Eintritt zur antiken Stadt Myra und den Eintritt zum Nikolaus-Gedenkmuseum. Wer den Eintritt nicht separat kaufen oder an den Kassen anstehen möchte, für den ist das Plus-Ticket die praktischere Wahl.